Mittwoch, 3. März 2010

Paragliding - der harte Winter in Spanien

Halb Andalusien steht unter Wasser und im Norden Spaniens wütet der Sturm! Auch hier in Alicante spüren wir die Nachteile des schlechten Wetters durch häufige Westlagen, die uns das Gleitschirmfliegen erschweren.


Palo im Nebel

In den fünf Jahren, die ich nun schon hier wohne habe ich so eine schlechte Zeit noch nicht erlebt. Zum Glück haben wir wenigstens mehr Sonne als der Rest Spaniens.
Die letzten Tage gab es doch einige Möglichkeiten den Paraglider zu lüften:

27.02.2010 El Palomaret

Palo ohne Nebel :-) , Lutz, Michael und Axel machen sich startfertig

An diesem Tag war Palo nicht gut zu fliegen. Immer wieder drückten sich unangenehme Ablösungen durch die Inversion und hinterliessen am Startplatz verdutzte Piloten.
Zwischendurch ein paar gute Starts:

Herbi mit dem Sky Antea


Michael mit dem P43


Thomas mit dem Sting


Fuz beim Start- die Ruhe selbst!

28.02.2010 Für den ganzen Tag war west vorhergesagt, der am Abend auf süd drehen sollte. Also versuchten wir uns zuerst in Orito. Ich hatte Glück und erlebte einen meiner besten Gleitschirmflüge auf der Westseite. Als der Wind zum Soaren zu schwach wurde packten wir alle Paraglider ins Auto und fuhren nach Palo, wo tatsächlich der Südwind anstand und uns butterweiche Flüge bescherte.


Erkan beim Leinen sortieren


Lutz beim Starten

Fuz, Michael und Lutz in der Abendsonne

Axel mit dem Mistral



kleine Baumlandung zum Abschluss


Am nächsten Tag hatten wir viel Zeit um in Peña Rubia in der Sonne zu liegen. Bis 17.30 Uhr war der Westwind zum Starten zu stark, aber dann wurden wir mit schönstem Abendsoaring entschädigt. 

Paragliding vor Biar

Lutz vor dem Startplatz

auch mein Paratech P11 durfte in die Luft

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Mittwoch, 7. November 2007

Gleitschirmferien zu hause

Ich habe mir diese Woche mal meine eigenen Gleitschirmferien gegoennt. Montag war Ruhetag - nach 4 Tagen Power-Paragliding mit Sabine,Matthias, Tom, Hannes, Anton und Lieselotte (die einzige, die nicht geflogen ist).


Gestern- 6.11.07 : Wetter perfekt, Windrichtung perfekt aber bisserl schwach! Egge hat zwei, drei Abgleiter gemacht und danach hats mich doch gepackt und ich habe meinen Winter-Gleitschirm ausprobiert. - Ja, Winter-Gleitschirm fuer Fliegen im Winter .

Ein APCO- Baggeera, den mir mein Nachbar abgetreten hat. Ich nehme ihn fuer die stabilen Hochdrucktage im Winter, weil ich da staendig absaufe und mir mein PARATECH P44 zu schade ist, dass er am Tag 3 mal durch das Gestruepp hoch geschleppt wird.
Kaum konnte ich mich oben halten hatte ich auch schon einen Norweger im Schlepptau.


7.11.07 Eigentlich war ich gerade beim Dachziegelschneiden fuer meinen Geraeteschuppen, aber jedes mal, wenn ich beim Hochtragen der Ziegel an meinem Computer vorbei kam sprang mir die Anzeige von Rubens Windstation ins Auge. Um kurz vor zwoelf liess ich dann Ziegel und Flex fallen und tigerte zum Startplatz vor. Der Ostwind war so gut, dass ich heute wieder den Sommer- Gleitschirm genommen habe.

Nach einer halben Stunde wohltuender Einsamkeit in der Luft kam der erste Paraglide- Kollege.
Chris am Startplatz

Es war einfach, fast langweilig Hoehe zu machen.
Blick nach Sueden

Als ich so vor mich hin traeumte rief Egge an und erkundigte sich nach den Bedingungen. Durch das Rauschen des Windes im Telefon konnte ich ihm nicht verheimlichen, wie gut es ist. Eine halbe Stunde spaeter stand er auf der Matte, bzw. am Startplatz.
Heute war endlich "Entenflug" angesagt. D.h. die Gleitfluege nach unten hatten ein Ende. Egge durfte sich mit seinem Gleitschirm an mein Achterliek haengen. Das klappte hervorragend und er hatte einen Traum-Flug.


Ausser uns beiden waren nur Carmen, Alex und Raul in der Luft, die auch auf die Webcam geschaut hatten.
Carmen und Alex

Wir hatten also genuegend Platz, die ganze Kante bis zum Leuchtturm ab zu fliegen.



Bis zur Landung war Eggi laenger als eine halbe Stunde in der Luft und hat bis zur Heimfahrt nicht aufgehoert zu grinsen.
Hab ganz vergessen, Alex wegen seinen Wingover zu schimpfen!

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Sonntag, 4. November 2007

Gleitschirmferien in Spanien

Es nervt schon ganz schoen! Die Nordost- Wind- Vorhersagen der letzten vier Tage haben genau gestern mal gestimmt. Heute bin ich , mehr auf Grund meiner Ungeduld, als wegen der Windprognosen zwei mal abgesoffen. Unterhalb des Faros habe ich fast eine Stunde auf Wind fuer meinen Tulpenstart gewartet, bis ich dann entnervt zu Fuss nach Hause aufgebrochen bin.

Als um 15 Uhr immer noch kein Wind zum paragleiten an unserem Hang auf kommen wollte entschieden wir nach El Palomaret zu fahren.

Die beste Wahl, wie wir schon bei der Ankunft an Hand der vielen Gleitschirme in der Luft erkannten.
Der Startplatz war auch gut besucht.
Matthias und Sabine

Eva sauste unter mir durch

Matthias am Hang
Palo in der Abendsonne
Am Landeplatz durfte Anton noch den grossen Gleitschirm von Mamma aufziehen.

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