Sehr voreilig hatte ich gestern das Ende des Gleitschirm- Flugjahres 2007 ausgerufen und wurde heute eines Besseren belehrt.
Wie ferngesteuert drehte der grosse Alex- Windsack gegenueber um 13 Uhr von west auf ost. Gegen 14 Uhr schien es mir dann auch stark genug, um einen Versuch zu wagen. Waehrend ich mein Gurtzeug anlegte versuchte ich der inneren Stimme, die staendig " du bist schon zu lange nicht mehr ab gesoffen" wiederholte die Gurgel um zu drehen. Nach dem Start, bei dem gegenueberliegenden Felskopf endlich Schweigen und schoene Hoehe. In der kalten Luft (Anm. fuer die, die nicht aus der Gegend sind: 14 Grad) war es richtig toll zu fliegen.
Nicht nur solo, sondern auch mit dem Tandem- Gleitschirm.
Familientandem
Bald darauf war am Faro richtig was los.
Die fliegende Tulpe hatte auch endlich Glueck mit den Bedingungen und kam nach langer Zeit endlich wieder in die Luft.
Bevor ich nun wieder einen Guten Rutsch wuensche warte ich lieber zuerst die naechsten drei Tage ab.
Das wuenscht sich der Gleitschirmflieger vom Christkind
27.12.07 Nach zwei ereignisreichen Tagen in der spanischen Hauptstadt kehre ich mit dem ueblichen Weihnachtsuebergewicht zurueck. Die Hoffnung, es bei ein paar Bodenturnuebungen mit meinem Schirm ab zu trainieren scheiterte gestern am selbst fuer solches Herumspringen zu starken Wind, der bis heute anhielt. Erst am spaeten Nachmittag wurden die Schaumkronen auf dem Meer kleiner und ich verabredete mich mit Carmen und Alex zum Wind messen.
Raul war, wie so oft schon vorne.
Raul ueber dem Startplatz
Blick ueber Santa Pola
Der Wind schwankte zwischen "bisserl stark" und "genau richtig" - perfekte Bedingungen!
Leider wurde es viel zu schnell dunkel.
Die Datumsanzeige auf den Fotos hat den letzten Absturz der Kamera leider nicht ohne Schaden ueberstanden. Die Fotos sind alle von heute.
Kurz vor der Veroeffentlichung des Posts wurde mir noch das Video des fliegenden Weihnachtsmanns zu gespielt. Man kann im Hintergrund die Gloeckchen hoeren. Scheinbar nutzt er fuer seinen Heimflug den Gleitschirm, den ich mir gewuenscht hatte.